Nach 16 gemeinsamen Jahren haben wir unsere Kollegin Bettina Dillen in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Ein Abschied, der uns nicht leichtfällt. Denn manche Menschen erledigen nicht einfach nur ihre Aufgaben. Sie behalten den Überblick, denken mit, kennen die Abläufe und wissen oft schon, was zu tun ist, bevor daraus überhaupt eine Frage wird. Genauso eine Kollegin war Frau Dillen für uns.

Eine zentrale Ansprechpartnerin – für Kunden und Kollegen
Im Vertriebsinnendienst und in der Verwaltung war Frau Dillen über viele Jahre eine zentrale Ansprechpartnerin für unsere Kunden und gleichzeitig eine wichtige Schnittstelle innerhalb unseres Unternehmens.
Denn hinter einer Reparatur steckt bei Weilandt häufig mehr als die technische Instandsetzung eines Gerätes.
Reparaturaufträge müssen koordiniert, Rückfragen geklärt, Termine abgestimmt und bei Bedarf Ersatz- oder Swap-Geräte organisiert werden. Bei größeren Gerätebeständen kommen weitere Anforderungen hinzu – beispielsweise Gerätepools, zusätzliche Geräte für besondere Einsätze oder die Abstimmung unterschiedlicher Serviceprozesse.
Viele dieser Dinge passieren für den Kunden nahezu unsichtbar im Hintergrund.
Und genau dort sorgte sie dafür, dass es funktioniert.
Mit ihrer Erfahrung, ihrer selbstständigen Arbeitsweise und ihrem Gespür dafür, was gerade wichtig war, konnte man sich darauf verlassen: Bei ihr waren die Dinge in guten Händen.
Gute Nachfolge beginnt für uns lange vor dem letzten Arbeitstag
16 Jahre Erfahrung lassen sich nicht innerhalb weniger Wochen übergeben. Deshalb haben wir uns bei Weilandt bereits rund eineinhalb Jahre vor dem geplanten Ausscheiden von Bettina Dillen mit ihrer Nachfolge beschäftigt.
Seit Juni 2026 ist ihr Nachfolger Herr Alain Ebrahimi Teil unseres Teams. Damit blieb bewusst ausreichend Zeit, unsere Kunden, Abläufe und Serviceprozesse kennenzulernen und Schritt für Schritt in die neue Aufgabe hineinzuwachsen.
Dabei ging es uns nicht darum, möglichst schnell möglichst viele Aufgaben zu übertragen. Verantwortung sollte nach und nach dort übernommen werden, wo bereits die notwendige Erfahrung und Sicherheit vorhanden war.
Frau Dillen hat diesen Prozess aktiv begleitet, ihr Wissen weitergegeben und ihrem Nachfolger Herrn Ebrahimi gleichzeitig den Raum gegeben, zunehmend selbstständig zu arbeiten und eigene Verantwortung zu übernehmen.
So veränderte sich auch ihre eigene Rolle in den letzten Monaten: Aus der zentralen Ansprechpartnerin wurde zunehmend die erfahrene Ratgeberin im Hintergrund.
Für uns war genau das der richtige Zeitpunkt zu sehen: Die Übergabe funktioniert, Verantwortung ist angekommen – und Frau Dillen kann mit einem guten Gefühl loslassen.
Wissen weitergeben, bevor es verloren geht
Diese Form der Nachfolgeplanung ist für uns kein Selbstzweck.
Wenn ein langjähriger Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, geht es nicht nur darum, eine freie Stelle neu zu besetzen. Es geht darum, Erfahrung, Kundenwissen und gewachsene Abläufe zu erhalten.
Gleichzeitig trägt eine frühzeitig geplante Übergabe dazu bei, dass Aufgaben nicht plötzlich auf die verbleibenden Kolleginnen und Kollegen verteilt werden müssen. Zuständigkeiten bleiben klar, Arbeitsbelastung bleibt planbar und ein neuer Mitarbeiter bekommt die notwendige Zeit, wirklich in seine Aufgabe hineinzuwachsen.
Das schafft Sicherheit – für den neuen Kollegen, für das bestehende Team und letztlich auch für unsere Kunden.
Kontinuität gehört für uns zur Servicequalität
Gerade in unserem Geschäft ist diese Kontinuität wichtig.
Unsere Kunden verlassen sich darauf, dass Reparaturen zuverlässig abgewickelt werden, Geräte verfügbar sind, Ersatz- und Swap-Prozesse funktionieren und sie Ansprechpartner haben, die ihre Anforderungen kennen.
Dafür braucht es technische Kompetenz in unserer Werkstatt – aber ebenso Menschen im Hintergrund, die organisieren, koordinieren und Verantwortung übernehmen.
Servicequalität entsteht deshalb nicht an einem einzelnen Arbeitsplatz. Sie entsteht im Zusammenspiel eines eingespielten Teams.
Und zu dieser Verantwortung gehört für uns auch, personelle Veränderungen so frühzeitig vorzubereiten, dass dieses Zusammenspiel erhalten bleibt.
Und trotzdem bleibt ein Abschied ein Abschied
So gut eine Nachfolge auch vorbereitet sein kann – eines lässt sich nicht übergeben: der Mensch selbst.
Für uns war Bettina Dillen weit mehr als eine Kollegin im Vertriebsinnendienst und in der Verwaltung. Sie war über viele Jahre ein vertrauter Bestandteil von Weilandt und ein Stück weit auch die gute Seele unseres Teams.
Liebe Bettina wir lassen dich nur ungern gehen.
Danke für 16 Jahre Engagement, Verlässlichkeit und Vertrauen. Danke für all die großen und kleinen Dinge, um die du dich gekümmert hast. Und ganz besonders danke dafür, dass dir auch am Ende deiner Zeit bei uns wichtig war, dein Wissen weiterzugeben und Alain Ebrahimi auf seinem Weg in die neue Verantwortung zu begleiten.
Dass du in den letzten Monaten immer häufiger sagen konntest: „Das läuft auch ohne mich“, ist wahrscheinlich das schönste Ergebnis einer gelungenen Übergabe.
Jetzt darfst du loslassen – auch wenn wir dich natürlich lieber noch ein bisschen bei uns behalten hätten.
Wir wünschen dir für deinen wohlverdienten Ruhestand von Herzen Gesundheit, viele schöne Erlebnisse und vor allem ganz viel Zeit für die Menschen und Dinge, die dir wichtig sind.
Alles Gute – und danke für 16 gemeinsame Jahre bei Weilandt!
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